13.03.2024 in Diepholz

Thema: Geothermie – ein wichtiger Baustein der Wärmewende


Geothermie hat in Deutschland das Potential, als regionale und erneuerbare Energiequelle einen erheblichen Beitrag zur Wärmewende zu leisten. Die technischen Innovationen sind so erfolgreich, dass sich inzwischen Projekte realisieren lassen, die noch vor wenigen Jahren mit deutlich mehr Aufwand und Risiken verbunden waren.

Der Erdwärme gehört die Zukunft. Zusätzlich zur oberflächennahen Nutzung könnte ein Viertel des deutschen Wärmebedarfs aus viel tieferen Erdschichten gedeckt werden.

Während bei oberflächennaher Geothermie elektrische Wärmepumpen zum Einsatz kommen, kann die Wärme aus den tieferen Schichten direkt in die Wärmenetzwerke eingespeist werden. Ab 400 Meter Tiefe beginnt die Tiefengeothermie, die durch Kraftwerke erschlossen werden kann.

Der Geschäftsführer der Erdwärme Messtechnik GmbH, Herr Hische, gibt in seinem Vortrag einen Überblick der Geothermie-Nutzung. Er skizziert die Vor- und Nachteile sowie die Chancen und Risiken der Geothermie. Als Experte der oberflächennahen Geothermie geht er insbesondere darauf ein, wie Privathaushalte, Kommunen und Gewerbeobjekte mit Wärme versorgt werden können.

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21.02.2024 in Syke

Thema: Autarke Energieproduktion und Verteilung - Wärme


Mehr als 50 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs wird durch Wärme und Kälte verbraucht. In privaten Haushalten beträgt der Verbrauch für Wärme sogar fast 70 %. Weltweit wird der Gesamtenergieverbrauch in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen. Daher ist die Wärmewende der größte Hebel, um den CO2-Ausstoß signifikant zu senken und dem Klimawandel zu begegnen.

Neben der klassischen grünen Energiegewinnung für Wärme können etliche weitere Lösungen für die Produktion und Verteilung der Wärmeenergie realisiert werden. Nah- und Fernwärmenetze können u.a. mit Energie aus Biogas, Erdwärme, Wasserstoff oder Holz betrieben werden.

Der Inhaber eines Unternehmens in 4. Generation, Ralf Schlesselmann, referiert über die Besonderheiten der Wärmewende im ländlichen Raum. Es müssen Lösungen zum Einsatz kommen, welche die Grenzen der energetischen Sanierung von ländlichen Gebäuden sowie die großen Entfernungen von Verbrauchern berücksichtigen.

Das zögerliche Verhalten kommunaler Entscheidungsträger und die unklaren Entwicklungen der Bundesgesetzgebung rücken das eigenverantwortliche Handeln von Unternehmen und Privathaushalten immer stärker in den Vordergrund. Herr Schlesselmann zeigt Lösungsansätze und berichtet u.a. über ein eigenverantwortlich realisiertes Nahwärme-Projekt in der Gemeinde Asendorf. Landwirt Hauke Brünjes referiert über die dezentrale Wärmegewinnung mittels Biogas. Er stellt sein erfolgreich realisiertes Projekt vor und berichtet über die Stolpersteine und Chancen dezentraler Energiegewinnung mittels Biogas.

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